Die
Energetische Optimierung
von Gebäuden hat das Ziel, den
Primärenergiebedarf eines fertiggestellten Gebäudes zu
senken und die damit verbundenen Heizkosten zu reduzieren. Bei der
Errichtung eines Neubaus beginnt die energetische Optimierung mit
der räumlichen Optimierung, da Größe und Gestaltung
eines Gebäudes einen wesentlichen Einfluss auf den Energiebedarf
haben, der für ein angenehmes Wohnklima
benötigt wird. So sollten Gebäude möglichst kompakt
gebaut werden und die Anordnung der Räume auf Grund der unterschiedlichen
Sonneneinstrahlungsdauer so erfolgen, dass warme Räumlichkeiten
süd-westlich und kühlere Zimmer in Richtung Norden oder
Osten liegen.
Bei der Bestandsoptimierung liegt der Schwerpunkt auf dem Aufspüren
von Schwachstellen in der vorhanden Gebäudehülle und der
verwendeten Heiztechnik. Neben der Beseitigung von Störungen
des homogenen Wandgefüges (s.g. Wärmebrücken) oder
gar vorhandenen Undichtheiten in den Außenwänden, ist
die Verbesserung der Wärmedämmung ein wichtiges Mittel
zur Verringerung der jährlichen Heizkosten.
Oft befinden sich Kältebrücken an Fensterfronten, Balkonen
oder an konstruktionsbedingten Einbauten in der Gebäudehülle.
Auch Wände und Decken von niedrigbeheizten Räumen, welche
an beheizte Zimmer grenzen, gehören zu den Faktoren die zu
einem erhöhten Wärmeverlust führen.
Energetische Schwachstellen bringen nicht nur eine finanziellen
Belastung durch erhöhte Heizkosten, sie können auch gesundheitliche
Probleme bewirken und Schäden an der Bausubstanz verursachen.
An Wärmebrücken kommt es häufig zu Kondenswasserbildung
und damit verbunden, zu Schimmelbildung.
Infolge thermischer Spannungen, im Bereich ungedämmter Bauteile,
können Risse an der Bausubstanz und an Putzflächen entstehen.
Somit besteht die Möglichkeit, dass Feuchtigkeit von außen
eindringen kann und die Wärmedämmung weiter verschlechtert
wird.
Bauwerke, bei denen diese Problematik vernachlässigt wird,
unterliegen einem schnelleren Verfall und somit einem vermehrten
Wertverlust.
Viel Geld sparen können Sie auch durch Einsatz effizienter
Heiztechnik, hydraulischen Abgleich der Heizflächen und die
Dämmung der Verteilerleitungen. Unter Berücksichtigung
der örtlichen Gegebenheiten können regenerative Energiequellen
genutzt und die Abhängigkeit von Weltmarktpreisen für
Energie reduziert werden.
Als von der BAFA
zugelassener Energieberater erstelle ich Ihnen für Bestandsgebäude
(bis 1989), im Rahmen eines Vor-Ort-Programms, einen staatlich geförderten
Beratungsbericht.
Dabei wird die Gebäudehülle inklusive der Anlagen zur
Raumheizung und Trinkwasserbereitung mit Hilfe von Energiebilanzen
untersucht. Das einzusparende Energiepotential möglicher Sanierungsmaßnahmen
wird ermittelt und verglichen.
Weiterhin wird eine Abschätzung der Investitionskosten und
eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchgeführt, aus der sich
die Amortisationszeiträume ablesen lassen.
Eine Energetische Optimierung
ist dann sinnvoll, wenn Sie:
·
ein neues Haus planen
·
Sanieren (mit Außenputzerneuerung)
·
Neudeckung der Dachfläche
·
Um- oder Anbauten vornehmen
·
Teilsanieren
·
Bauteile an der Gebäudehülle austauschen
·
die Heizungsanlage erneuern |
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